Meine ersten 100 Tage

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nachstehend möchte ich Ihnen sehr gerne auf die häufig gestellte Frage, wie ich denn die ersten 100 Tage im Rathaus angehen würde, falls die Wahl auf mich fallen sollte, eine Antwort geben. Aus Kapazitätsgründen eventuell nicht realisierte Vorhaben können sicherlich auch noch ab dem 101.Tag abgearbeitet werden. Da verfahre ich nach dem Grundsatz, besser sukzessive und gründlich, als oberflächlich und überstürzt.

Mein Plan sieht wie folgt aus, auch wenn er sicherlich sehr ambitioniert erscheint:

1. Frechen statt Köln

Zu allererst muss ich aufpassen, dass ich morgens nicht versehentlich in die Linie 7 einsteige und nach Köln fahre; denn das habe ich fast 30 Jahre so praktiziert.

2. Einarbeitung – Wer / Wie / Wo

Ich werde mich orientieren und einarbeiten müssen, da die Verwaltungsgeschäfte kontinuierlich weitergehen. Meine durch langjährige Verwaltungserfahrung geprägte Herangehensweise ist, systematisch und strukturiert vorzugehen. Wichtig erscheint mir zudem, einen Überblick zu gewinnen und eine Priorisierung vorzunehmen. Dabei vertraue ich darauf, dss die Mitarbeitenden in der Verwaltung über das erforderliche KnowHow verfügen, ihren Job engagiert und motiviert erledigen und mich in der Einarbeitungsphase beraten und unterstützten.

3. Vertrauen – Die Basis des Erfolges

Mir ist sehr wichtig, gegenüber der Mitarbeiterschaft eine Vertrauensbasis zu schaffen, um auf dieser Grundlage die im Rathaus bestehenden Herausforderungen bei der Aufgabenbewältigung im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger durch gut funktionierende Teamarbeit gemeinsam zu meistern. Wir arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander. Wir reden miteinander und nicht übereinander.

4. Seitenwechsel – Von der Politik auf den Chefsessel

Ich würde nach nahezu 30-jähriger Tätigkeit und Erfahrung im Personalbereich des LVR nun als Verwaltungschef im Rathaus Frechen fungieren. Das bedeutet für mich keine allzu große Umstellung. Allerdings werde ich meine Rolle als Kommunalpolitiker aufgeben müssen und in Frechen somit die Seiten wechseln.

5. Gespräche – Mit guter Kommunikation ein modernes Frechen erlebbar machen

So wird auch meine Teilnahme an vielen Besprechungen auf unterschiedlichen Ebenen im Rathaus gefordert sein. Ich werde aber auch von mir aus, häufig sicherlich anlassbezogen, das Gespräch suchen mit:

  • dem Verwaltungsvorstand, den Fachdienstleitungen, den übrigen Führungskräften und den Mitarbeitenden
  • Ich werde zudem zahlreiche Auftaktgespräche führen:                                                                  – –
    • mit den Fraktionsvorsitzenden
    • mit der IFU und dem Aktivkreis
    • mit Kirchenvertretern und Vereinsvorständen

7. Besuche – Das Ohr und das Auge in und für unsere Einrichtungen

Ich werde sukzessive unsere städtischen Einrichtungen besuchen wie z. B. den Stadtbetrieb Frechen, unsere Schulen, unsere Feuerwehr, unsere Kitas, unsere Bäder etc.

8. Vernetzung in der Region

Ich werde eine Vernetzung anstreben mit den REK-Kommunen und auch das Gespräch mit der Stadt Köln suchen.

9. Bürgersprechstunden – für ein lebenswertes Frechen

Für unsere Bürger*innen werde ich selbstverständlich Bürgersprechstunden einrichten. Ich möchte auch in den Stadtteilen vor Ort präsent sein und dort Sprechstunden im turnusmäßigen Wechsel etablieren.

Ihr Bürgermeisterkandidat für Frechen

Dieter Zander